Kompetenz als Subfacette der Gewissenhaftigkeit

Aktualisiert: 6. Mai

„Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.“, dies betonte einst der preußische Gelehrte, Schriftsteller und Staatsmann Wilhelm von Humboldt.

- Eine Aussage die auch über 200 Jahre später nicht an Bedeutung verloren hat.


Jeder Arbeitgeber wünscht sich Mitarbeitende, die gewissenhaft arbeiten und sich auch etwas zutrauen.

Ein Aspekt der Gewissenhaftigkeit,

der dabei oftmals aber etwas vernachlässigt wird, ist die Kompetenz.


Gewissenhaftigkeit ist neben Neurotizismus, Extraversion, Verträglichkeit und Offenheit eine Dimension des Big-Five-Modells.


In den Bereich der Gewissenhaftigkeit gehören neben der Kompetenz die Subfacetten:

 
Die BIG FIVE - Das Gerüst unserer Persönlichkeit

Die Persönlichkeit spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg jedes Einzelnen im Berufsleben. Aber wie muss jemand sein, um beruflich Erfolg zu haben?


 

Was macht Kompetenz wissenschaftlich betrachtet aus?

Kompetenz ist die Überzeugung, dass die Erreichung eines Ziels von persönlicher Anstrengung und vom Können abhängt, anstatt von Zufall oder äußeren Faktoren.

Menschen mit hohen Werten ( also “kompetente Personen”) fühlen sich fähig, vernünftig und effektiv genug, um ihre angestrebten Ziele erreichen zu können.

Menschen mit niedrigen Werten hingegen haben eine geringere Meinung von ihren Fähigkeiten und fühlen sich oft unvorbereitet und unbeholfen, wenn sie vor neuen Herausforderungen stehen und sie sind weniger kompetent in ihrem Auftreten.



Wie äußert sich Kompetenz im beruflichen Kontext?

Im Arbeitskontext zeigt sich, wie kompetent Mitarbeitende sind, wenn es darum geht, sich neuen, ungewohnten Aufgaben zu widmen oder herausfordernde Projekte zu meistern.

Die Facette ist jedoch sehr stark mit dem Selbstbewusstsein und dem Selbstvertrauen einer Person verbunden. Sie zeigt nicht, ob eine Person fachlich für eine Aufgabe qualifiziert ist sondern nur inwiefern sich eine Person eine bestimmte Aufgabe zutraut.


Somit kann auch eine Person, die sich aufgrund ihres niedrigen Selbstvertrauens für weniger kompetent hält,

neue und herausfordernde Aufgaben durchaus gut erledigen.


Jedoch werden Personen mit einer höheren wahrgenommener Kompetenz eher nach herausfordernden Aufgaben streben.

Sie sind der Überzeugung, dass Erfolg nur von persönlicher Anstrengung abhängt und dies hilft ihnen dabei, Projekte zu meistern.



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