Offenheit für Ideen als Subfacette von Offenheit

Aktualisiert: 6. Mai


Ein neues Projekt steht an und das Team findet sich für ein Brainstorming zusammen, um die weitere Vorgehensweise zu planen.

Doch während einige nur so vor neuen Ideen sprudeln, sehen andere überhaupt keinen Bedarf für einen solchen Austausch.

Sie würden das neue Projekt genauso angehen wie die bisherigen auch.

Warum auch nicht…?


Offenheit für (neue) Ideen ist einer der sechs Subfaktoren der Offenheit.

Offenheit ist neben Neurotizismus, Extraversion, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit eine Dimension des Big-Five-Modells.


In den Bereich der Offenheit gehören außerdem noch die Subfacetten:

 
Die BIG FIVE - Das Gerüst unserer Persönlichkeit

Die Persönlichkeit spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg jedes Einzelnen im Berufsleben. Aber wie muss jemand sein, um beruflich Erfolg zu haben?


 

Was macht Offenheit für Ideen wissenschaftlich betrachtet aus und welche Rolle spielt sie in der Arbeitswelt?


Offenheit für neue Ideen erfasst die intellektuelle Neugier einer Person.

Personen mit hoher intellektueller Neugier sind unvoreingenommen gegenüber neuen und ungewöhnlichen Ideen und experimentieren gerne mit diesen. Sie interessieren sich häufig für theoretische Konstrukte oder abstrakte Diskussionen.


Personen mit durchschnittlicher intellektueller Neugier mögen den ausgewogenen Mix - sie sind zum einen an der Theorie oder der Arbeit mit ungewöhnlichen Ideen interessiert, zum anderen präferieren sie aber auch die praktische Arbeit mit Produkten oder die Zusammenarbeit mit anderen Menschen.


Personen, die eher eine geringe Offenheit für neue Ideen besitzen, sind weniger gewillt, Vorschläge zu diskutieren. Sie sind deutlich praktischer orientiert und arbeiten lieber direkt mit Menschen oder Produkten.



Das Ausmaß der intellektuellen Neugier zeigt zwar, mit welcher Wahrscheinlichkeit Personen ihr individuelles Potenzial ausnutzen, allerdings misst sie nicht die Qualität dieser Ideen. Das bedeutet, es ist nicht möglich zu sagen, wie hoch das intellektuelle Potenzial einer Person ist. Die Subfacette kann demensprechend nur Hinweise geben, wie es um die Offenheit einer Person gegenüber neuen Ideen steht und spielt daher für die Eignungsdiagnostik eher eine untergeordnete Rolle.



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